Unsere Flüge nach Lima verlassen Cusco um circa 11 Uhr. Da es nur eine kurze Fahrt zum Flughafen ist, besteht kein Grund zur Hektik. Sollte man meinen. Das bestellte Taxi lässt eine halbe Stunde auf sich warten, und zu allem Übel sind Cuscos Strassen heute auch noch durch übermässigen Verkehr verstopft. So wird aus den geplanten 90 Minuten am Flughafen plötzlich nur noch eine halbe Stunde. Eine Stunde vor Abflug müsste man spätestens dort sein... Mein Vater erwischt mit der Hilfe von einem bisschen Kleingeld noch seinen Flug, doch meiner ist sowieso überbucht und ich werde auf einen späteren umgebucht. Alles halb so schlimm also. Wie gesagt, das gehört alles zur Familientradition.
In Lima angekommen, mache ich es mir im Hostel Pariwana gemütlich. Dieses hat es mir als ehemaligen Gast freundlicherweise erlaubt, mein Gepäck dort abzustellen sowie mich während des halben Tages Aufenthalt in Lima dort aufzuhalten. Da ich am Abend ja bereits nach Bogotá weiterfliege, macht der Bezug einer Unterkunft keinen Sinn. So verbringe ich den Nachmittag in der Bar und erledige diverse Dinge. Am Abend schaue ich mir zuerst noch Miraflores genauer an, bevor ich mit einer Kollegin, ebenfalls in Manchester kennengelernt, ein Nachtessen habe.
Kurz darauf geht es bereits an den Flughafen, mein Flug nach Bogotá verlässt Lima kurz nach Mitternacht. Ich verlasse somit auch Peru!
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Freitag, 7. Juni 2013
Dienstag, 4. Juni 2013
8.-19. Mai 2013 - Cusco und Machu Picchu
Cusco (Wikipedia Cusco) liegt auf etwa 3'400 Metern über Meer, und es ist dementsprechend kühl. Hier verbringe ich eine Woche, bevor ich mich mit meinem Vater treffe und wir zusammen Machu Picchu besichtigen und anschliessend (zurück) nach Kolumbien gehen. Wer mehr über die bewegte Geschichte sowie die Sehenswürdigkeiten dieser Kolonialstadt erfahren möchte, Wikipedia lässt grüssen.
In der ersten Woche unternehme ich abgesehen vom Nachtleben nicht viel und beschäftige mich seit langer Zeit wieder einmal mit Online Poker. Nach ein paar Tagen gesellen sich noch Alexandra und Sabrina zu mir, zwei Krankenschwestern aus der Schweiz. Alexandra kenne ich aus Montañita, sie bereist zusammen mit ihrer Kollegin ebenfalls Südamerika. Auch einen englischen Kollegen treffe ich in Cusco zum mittlerweile vierten Mal. Lustig, wie sich unsere Wege immer wieder kreuzen!
Nach einer Woche treffe ich also meinen Vater hier, und wir schauen uns während zwei Tagen Cusco an. Dass ich ihn zweimal "verloren" habe (der grosse Platz in Cusco ist ja auch schwer zu verfehlen :-P), muss hier nicht erwähnt werden.
Nachfolgend einige Impressionen von der Stadt:
Am letzten Tag in Cusco ist es endlich so weit und wir besichtigen Machu Picchu (Wikipedia Machu Picchu). Viel Gutes habe ich schon darüber gehört. Es gibt ja etliche Möglichkeiten, um zu der Stätte zu gelangen; diverse Trekkings, aber auch einen Zug. Da wir uns nicht tagelang mit dem Machu Picchu beschäftigen können und wollen, kommt also nur ein eintägiger Ausflug mit dem Zug in Frage. Die beiden Fahrten kosten zusammen mit dem Eintritt gut 260 US$, viel zu viel wie ich finde. Da dies aber nicht zu ändern ist, bleibt nur, in den sauren Apfel zu beissen und zu bezahlen, was gefordert wird. Um etwa sechs Uhr morgens besteigen wir einen Bus, der uns zum rund 90 Minuten entfernten Bahnhof bringt.
Als wir zum Zug laufen, verliert mein Vater plötzlich die Sohle des einen Wanderschuhs. Bei näherer Betrachtung bemerken wir, dass sich aber auch die Sohle des anderen Schuhs bereits vor längerer Zeit verabschiedet haben muss.
Ein normaler Ausflug entspräche aber schliesslich nicht der Familientradition, irgendetwas passiert schliesslich immer. So hinterlassen wir halt eine Spur aus zerbröckelndem Gummi und er läuft ohne Sohlen weiter.
Mich hier mit weiterzum Machu Picchu zu äussern, würde den Rahmen des Blogs sprengen. Im Internet gibt es aber genug Informationen für diejenigen, welchen die Bilder nicht ausreichen.
Ein Ausflug, der sich definitiv gelohnt hat. Als störend empfinde ich aber die extrem hohen Preise (auch für Verpflegung) und die vielen Touristen. Mir ist aber bewusst, dass man an einer solchen Kultstätte einfach damit leben muss.
Am Abend nehmen wir den gut dreistündigen Rückweg wieder unter die Räder. In Cusco angekommen gehe ich bald ins Bett. Der nächste Tag, es geht via Lima nach Bogotá, wird schliesslich anstrengend!
In der ersten Woche unternehme ich abgesehen vom Nachtleben nicht viel und beschäftige mich seit langer Zeit wieder einmal mit Online Poker. Nach ein paar Tagen gesellen sich noch Alexandra und Sabrina zu mir, zwei Krankenschwestern aus der Schweiz. Alexandra kenne ich aus Montañita, sie bereist zusammen mit ihrer Kollegin ebenfalls Südamerika. Auch einen englischen Kollegen treffe ich in Cusco zum mittlerweile vierten Mal. Lustig, wie sich unsere Wege immer wieder kreuzen!
Nach einer Woche treffe ich also meinen Vater hier, und wir schauen uns während zwei Tagen Cusco an. Dass ich ihn zweimal "verloren" habe (der grosse Platz in Cusco ist ja auch schwer zu verfehlen :-P), muss hier nicht erwähnt werden.
Nachfolgend einige Impressionen von der Stadt:
| Plaza de Armas |
| Die Legende der Coca-Pflanze |
| Die Verwendung der Coca-Pflanze chronologisch gesehen |
Am letzten Tag in Cusco ist es endlich so weit und wir besichtigen Machu Picchu (Wikipedia Machu Picchu). Viel Gutes habe ich schon darüber gehört. Es gibt ja etliche Möglichkeiten, um zu der Stätte zu gelangen; diverse Trekkings, aber auch einen Zug. Da wir uns nicht tagelang mit dem Machu Picchu beschäftigen können und wollen, kommt also nur ein eintägiger Ausflug mit dem Zug in Frage. Die beiden Fahrten kosten zusammen mit dem Eintritt gut 260 US$, viel zu viel wie ich finde. Da dies aber nicht zu ändern ist, bleibt nur, in den sauren Apfel zu beissen und zu bezahlen, was gefordert wird. Um etwa sechs Uhr morgens besteigen wir einen Bus, der uns zum rund 90 Minuten entfernten Bahnhof bringt.
| Bahnhof |
Ein normaler Ausflug entspräche aber schliesslich nicht der Familientradition, irgendetwas passiert schliesslich immer. So hinterlassen wir halt eine Spur aus zerbröckelndem Gummi und er läuft ohne Sohlen weiter.
Mich hier mit weiterzum Machu Picchu zu äussern, würde den Rahmen des Blogs sprengen. Im Internet gibt es aber genug Informationen für diejenigen, welchen die Bilder nicht ausreichen.
| Zum Glück hat es keine anderen Touristen... |
| Ausblick vom Sonnentor |
| Busbahnhof |
| Ja, ich war wirklich da! |
Am Abend nehmen wir den gut dreistündigen Rückweg wieder unter die Räder. In Cusco angekommen gehe ich bald ins Bett. Der nächste Tag, es geht via Lima nach Bogotá, wird schliesslich anstrengend!
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